Tropische Temperaturen beim Sommerfest 2019

Man hätte meinen können am Rande der Sahara zu wohnen, als das diesjährige Sommerfest der Weiberwirtschaft Remscheid e.V.  angesagt war. Doch die wieder einmal beachtliche Teilnehmerzahl der Frauen zeigte deutlich, wie groß der Zusammenhalt, und wie wichtig auch gemeinsames Feiern ist. Was bedeuten da schon Hitzerekorde und schwitzen, schwitzen, schwitzen…

Das diesjährige Sommerfest am 24. Juli fand im blumengeschmückten Event-Zelt von Horst Schmitz im Restaurant Uelfetal in Radevormwald statt. Bei tropischen Temperaturen war ein leckeres Grillbuffet vorbereitet, Wasser war bei diesen Temperaturen natürlich das gefragteste Getränk.

Aber bevor es zu den kulinarischen Genüssen ging, war ein kleiner Spaziergang zum traditionellen Hexentanzplatz in Ober-Önkfeld angesagt. Mit Wasserflaschen bewaffnet und der Hoffnung auf einen möglichst kurzen Weg ging es dann bergauf zum Hexentanzplatz. Auf der Lichtung angekommen erzählte Ingrid Jentjens Interessantes, und bewusst nicht zu viel Schauriges, über 300 Jahre Hexenverfolgung, auch im Bergischen Land. Fast alle Frauen und auch viele Männer waren der Willkür der Denunzierung ausgeliefert. Ein Schluck Sekt auf die heutige Zeit rundete den Spaziergang ab, ja und dann, oh Schreck, trat eine Hexe aus dem Gebüsch und alle waren erst mal baff.

Ja, die Hexe Ilsebill hatte viel zu erzählen über ihr Schicksal und ihr Ungemach. Im Gepäck hatte sie Hexenlikör, Hexensenf, Kräuter und einen Losungsspruch, der sie von ihrem Zauber befreite. Zusammen ging es dann wieder bergab ins Uelfetal, wo es schon lecker nach Gegrilltem roch, und das einladende Event-Zelt auf uns wartete.

Später am Abend hatte Kunsttherapeutin Christine Thomssen ein interessantes Kunstprojekt vorbereitet. Es war so schön zu sehen, wie begeistert sich alle auf die Malutensilien stürzten. Aus vielen Puzzle-Einzelteilen, die von den Frauen individuell mit Acrylfarbe bemalt wurden,  entstand ein Kunstwerk, das sich sehen lassen kann. Mittendrin  das Löwinnen-Logo der Weiberwirtschaft Remscheid e.V. Auch der soziale Aspekt kam nicht zu kurz. Es wurde gespendet für das von Christine Thomssen begleitete Projekt für den Verein NoG  (Naturheilpraxis ohne Grenzen) für sozial benachteiligte Kinder, die auf Grund von Flucht,- oder Gewalterfahrungen eine therapeutische Begleitung benötigen.

Als es dann richtig dunkel war, wurde bei Discomusik mit Lichteffekten getanzt. Ute Keller vom Vorstand der Weiberwirtschaft Remscheid e.V. spielte die DJane und verwöhnte mit Ohrwürmern. Es wurde ausgelassen und barfuß getanzt, und man war sich mal wieder einig: Oh, war das schön… gut das es ein Nächstesmal gibt!

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